Simyogabim.

“Schau aus nach__________ Betrachte____________Werde ____________
Trage und Gib ________________!”

Natalie Chamat hat uns ein Gedicht geschenkt. Zum Selbsterfüllen und zum Weiterschenken. Wir haben eine Postkarte gemacht, damit die Wünsche sichtbare Flügel bekommen. Du kannst Dein Gedicht gerne teilen. Mit anderen. Mit uns. Hier. Oder auf facebook.

nivata schreibt:

“Schau aus nach___Stille_______ Betrachte___Stille_________Werde _____Stille_______
Trage und Gib ____Stille____________!”

 

Tun.

“Ich bin davon überzeugt, dass Gott dereinst nach dem fragen wird, was wir tun, nicht nach dem Namen, den wir uns beilegen. Bei ihm ist Tun alles, Glauben ohne Tun nichts. Bei ihm ist Tun Glauben und Glauben Tun.” (Mahatma Gandhi)

Das gleiche sagt auch Erich Kästner: “Es ist nur gut, was man tut.” Wobei es wichtig ist, sich zu besinnen, das oft das Nichtstun das eigentliche Tun ist. Besonders in unserer Zeit des stetigen Machens, um des Machens willen. Das Tun zeigt schon durch sein Wort, die Kürze, die Prägnanz, die Fokussiertheit, die in ihm steckt. Machen war gestern. Und so feiern wir das neue Wort des Jahres: Tun!

Stille Post, 12/2011

“Erklären Sie uns 2011, Herr Schmidt!”

An dieser lebensgroßen Anzeige laufe ich jeden Tag vorbei und denke mir: Oh ja, Herr Schmidt, erklären Sie mir 2011. Und wenn Sie schon dabei sind: bitte erklären Sie mir die Welt und mich noch gleich mit dazu! Denn wer möchte nicht ganz im Stillen einen Herrn Schmidt, der einem das Leben erklärt?

Das Tolle ist: jeder hat schon so einen Herrn Schmidt. Um sich. In sich. Bei sich. Im Yoga heißt Herr Schmidt Atman und ist das innere Wissen, das alle Antworten hat, weil es keine Fragen mehr zu stellen braucht. Happy Xmas. Happy 2012.

Dhanyavad, Prem und Om
Julian & Katharina Middendorf

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Für ein bisschen Erleuchtung unterm Weihnachtsbaum empfehlen wir die “OM du fröhliche” T-Shirt und Taschen-Kollektion. Zum Tragen und Verschenken….

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Und weil auch 2012 jede Menge Stille gebrauchen kann – hier unser Ausblick:
nivata Yogalehrer Ausbildung zum Teacher of Stillness · Workshops · Mondgruß Fortbildung · Stille Wochenende · Detoxx your life Wochenende · Yogaklassen

Gedankenplumps.

“Dreh Dich besser um! Dann geht auch der Plumpssack nicht mehr so wirr herum…”

Byron Katie ist meine neue Ophra. Gedanken werden mirnichtsdirnichts entlarvt, indem man einfach das Gegenteil denkt. Was zu Beginn Widerstände hervorrufen kann, entpuppt sich als genial einfach und amüsant. Aus dem lebensqualitätsreduzierenden Gedanken “Ich bin wütend auf XY.” wird einfach “Ich bin wütend auf mich.” Oder “Ich bin nicht wütend auf XV.” Oder oder. Katie nennt das Turn Around. Funktioniert nur, wenn man dem Umdrehen den Moment der Stille erlaubt, der den Switch erst möglich macht. Um so die Absurdität des Gedanken zu sehen – der eben nur ist, was er ist: ein Gedanke. Und wie immer sehr wenig mit dem was zu tun hat, was wirklich ist… Und Plumps: Ist der Groschen gefallen!

 

Seelenpionier.

“Pionier zu sein bedeutet, im Gleichschritt mit seinen Visionen zu gehen. Und Ängsten und Zweifeln immer einen Schritt voraus zu sein.”

Erster!!! Darum geht es dem Seelen-Pionier nicht. Dem Seelen-Pionier geht es vielmehr darum, immer als erstes der Vision zu folgen. Diese zu hüten wie einen Schatz und zu pflegen wie einen Baum. Damit die Vision im Stillen reifen und stark werden kann, um sich Stück für Stück immer kraftvoller in Realität zu verwandeln. Und so bleiben die größten Pioniere unbekannt, weil sich ihre Vision aus der Verinnerlichung heraus ganz selbstverständlich und unaufgeregt offenbart.

Sinn.

“Wanted: Sinn”

Wer ist eigentlich dieser ständig flüchtige Sinn? Wie kann man ihn ausfindig machen? Wo steckt er? Die auf ihn angesetzte Belohnung ist sehr hoch – quasi unbezahlbar. Sein Konterfei hängt an jedem Bauzaun. Alle suchen sie ihn früher oder später – den Sinn. Manchmal denkt man, ihn irgendwo im Vorbeigehen erspäht zu haben. Doch rennt man ihm nach, verliert er sich in der Menge. Er ist einem einfach immer einen Schritt voraus. Und man ist so damit beschäftigt ihn zu finden, dass man abends auf dem Sofa gar nicht merkt, dass er still und zufrieden neben einem sitzt … Und sogar ein bisschen schnurrt…

Unbewusstsein.

“Dem Unbewussten sollte man sich stets bewusst sein.”

Das Swadhistana Chakra (Sakralchakra) ist sozusagen das Warenlager aller gemachten Erfahrungen. Dieser und aller vorangegangenen Leben. Da ist richtig was los. Im Element des Wasser strudeln diese Erfahrungen vor sich hin und können dafür sorgen, dass man sich wie ein Ertrinkender fühlt. Der spirituelle Rettungsring besteht darin, den Strudel wahrzunehmen und sich auf den Weg zu machen, diesen emporzuschwimmen. Indem man Das Unbewusste bewusst wahrnimmt. Geht man mit dem Unbewussten unbewusst um, zieht es einen nach unten. Zurück ins Mooladhara Chakra, von wo aus der Weg nach oben erneut beginnt. Die Kunst besteht in der Wahrnehmung des Unbewussten. Yoga ist ein Weg aus dem Meer der Unterdrückung emporzusteigen. Einer.

Angst.

“Angst ist dann der Handlungsimpuls, wenn man handelt, bevor man atmet und die Stille durch Aktionismus übertönt.”

Dem ersten Impuls zu folgen bedeutet nicht unbedingt der Intuition zu folgen. Nicht selten schiebt sich der Antrieb Angst vor das Spüren. Das merkt man meistens daran, dass die Aktion aus der Brust heraus erfolgt – mit der Einatmung. Und nicht aus dem Bauch – mit der Ausatmung. Ein Innehalten vor der Aktion lohnt sich, zu überprüfen, ob der Impuls aus dem freien Gefühl der Intuition oder aus dem fordernden Gefühl der Angst erfolgt. Und das macht die Entscheidung nach der Entscheidung oft zur eigentlichen Entscheidung.

Selbstliebe.

“Selbstliebe ist die Wertschätzung des eigenen Körpers, Geistes und der Seele.”

Bhakti Yoga ist das Yoga der Hingabe. Es meint die hingebungsvolle Liebe an das Göttliche. Im Außen wie im Innen. Die eigene Wertschätzung. Die Selbstannahme. Die sanfte Liebe zu sich selbst. Als Teil der göttlichen Schöpfung. Ganz abstrakt. Als Teil des Lebens. Ganz real.

Heilung.

“Heilung geschieht. Einfach so.”

Heilung kann dann wirken, wenn wir sie zulassen. Doch auch wenn wir sie nicht zulassen, findet sie statt. Denn sie geschieht. Einfach so. Zulassen bedeutet, sich ihr zu öffnen. Ihr Licht eintreten zu lassen. In unseren Körper. Unseren Geist. Und unsere Herzen. Verschlossene Türen der Bitterkeit oder Schuld öffnen, um der Heilung unser Willkommen auszusprechen. Denn dann kann Heilung sichtbar werden.